Herzlich Willkommen

Erleben und genießen Sie das Wittelsbacher Land, wo es am besten schmeckt: leckere Gans, knuspriger Schweinsbraten, zarter Tafelspitz vom Wittelsbacher Weide-Oxen, köstliches Lechtaler Weidelamm oder gebratenes Filet vom Paartal-Saibling – die Spezialitätenwirte im Wittelsbacher Land servieren Ihnen schmackhafte Gerichte mit frischen Zutaten aus heimischer Region.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Stimmungsvoll: “Wittelsbacher Advent”

Bei den Spezialitätenwirten kann man den Advent im Wittelsbacher Land so richtig genießen. Traditionell laden sie ein zum „Wittelsbacher Advent“: mit stimmungsvoller Musik, weihnachtlichen Geschichten und einem liebevoll zusammengestellten Adventsmenü. Reservieren Sie rechtzeitig Ihren Platz!
Beginn ist – wenn nicht anders angegeben – immer ab 19 Uhr.

Die Termine:

So 30.11., Tavernwirt, Sulzbach
So 7.12., Waldgasthof Burghof, Oberwittelsbach
Sa 13.12., Landgasthof Lindermayr, Haberskirch

Alle weiteren Termine werden noch bekannt gegeben.

 

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Ein besinnlicher Abend im Advent, gemeinsam gefeiert mit den Gästen – bei den Spezialitätenwirten im Wittelsbacher Land ist es lieb gewordene Tradition.

Jeder Wirt gestaltet „seinen“ Wittelsbacher Advent etwas anders: mit stimmungsvoller Live-Musik, mit Geschichten, mit liebevoll zubereiteten Menüs … Vergessen Sie nicht, rechtzeitig Ihren Platz zu reservieren! Wenn nicht anders angegeben, ist Beginn immer um 19 Uhr. Die Termine:


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Aus Augsburger Gold lässt sich viel machen

Die in Ottmaring angebaute Kartoffelspezialität kommt mit Raffinesse auf den Tisch Von Christian Gall

900 Kilogramm der goldenen Knolle liegen in dieser Kiste. Im Bild zu sehen: (von links) Andreas Kühner, Martin Giggenbach, Stefan Fuß, Simon Reitmeier und die Ottmaringer Landwirte Josef Späth und Josef Niedermaier

900 Kilogramm der goldenen Knolle liegen in dieser Kiste. Im Bild zu sehen: (von links) Andreas Kühner, Martin Giggenbach, Stefan Fuß, Simon Reitmeier und die Ottmaringer Landwirte Josef Späth und Josef Niedermaier

Unter der Erde liegen wahre Schätze verborgen. In Ottmaring findet sich Gold, doch dieses glänzt nicht. Das „Augsburger Gold“ ist eine wiederentdeckte Kartoffelsorte, die von Kennern sehr geschätzt wird. Das Kompetenzzentrum „Cluster Ernährung“ brachte nun Landwirt und Gastronomen zusammen, damit die Kartoffel zum echten Gaumenschmaus wird.

Kilogramm für Kilogramm rollten die Knollen über die Sortiermaschine, um für ihren Weg zu den Gourmetköchen vorbereitet zu werden. Gleich drei von ihnen fanden sich zusammen, um Ideen für die Zubereitung auszutauschen: Andreas Kühner von Kühners Landhaus in Kissing, Stefan Fuß vom Gasthaus Goldener Stern in Rohrbach und Martin Giggenbach vom Gasthof Giggenbach in Baindlkirch. Zusammen gehören sie zu den Spezialitätenwirten im Wittelsbacher Land, die der Kartoffel nun kulinarisch neues Leben einhauchen wollen.

„Das Augsburger Gold ist sehr vielseitig. Als mehligkochende Kartoffel kann man viel aus ihr machen, etwa einen Teig mit intensivem Eigenaroma zubereiten“, erklärte Stefan Fuß vom Gasthaus Goldener Stern. Die meisten Gourmetkartoffeln seien festkochend, sodass dieser Unterschied sehr willkommen sei.

Die Köche haben sich schon viele Gedanken gemacht, was aus der Kartoffel werden soll. Stefan Fuß hat bereits ein volles Drei-Gänge-Menü mit der Knolle geplant. Dabei steht eine Suppe mit Kartoffelschaum ebenso auf dem Programm wie Kartoffelkrapfen und Zwetschgenknödel aus Kartoffelteig. Auch Martin Giggenbach und Stefan Kühner sind bereits in der Planung, wollen sich mit ihren Ideen aber noch nicht festlegen. „Ich muss die Knolle erst noch kennenlernen, bevor ich mich entscheide. Gut vorstellen könnte ich mir aber Spätzle oder einen Strudelteig“, sagte Andreas Kühner. In den kommenden zwei Wochen findet bei jedem der Köche eine große Aktion mit den Kartoffeln statt. Jeder Gast kann hier die spezielle Knolle kosten, Informationen finden sich auf den Internetseiten der jeweiligen Restaurants. Angepflanzt werden die Kartoffeln nach Bio-Richtlinien von Josef Niedermaier auf seinem Biolandhof in Ottmaring. Im dortigen Hofladen steht die Spezialität auch zum Verkauf. Wer etwas davon erstehen will, sollte sich allerdings beeilen. „Die Ernte vom letzten Jahr war nach etwa einer Woche komplett ausverkauft“, sagte Niedermaier. Dieses Jahr hat er jedoch mehr auf Lager. Nachdem 2013 nur eine Tonne geerntet wurde, liegt der Ertrag nun bereits bei dreieinhalb Tonnen. „Wenn die Kartoffel weiterhin gut ankommt, kann ich mir auch vorstellen, in Zukunft noch mehr anzupflanzen“, sagte der Landwirt.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Landwirt und Gastronomen ermöglichte der Cluster Ernährung. Das Kompetenzzentrum vernetzt Landwirte, Gastronomen, Händler und weitere Parteien, um auf lokaler Ebene Innovationen anzuregen und hohe Qualität zu bieten. Dazu erklärt Cluster-Geschäftsführer Simon Reitmeier: „Im Augenblick sind wir etwa zehn Leute, die über ganz Bayern verteilt arbeiten. Uns liegt viel an der Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort.“

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Slowfood 2014

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20 Jahre Slow Food

Wir gratulieren SLOW FOOD Deutschland und wünschen uns noch viel mehr Unterstützer für dieses Anliegen.

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In den Kochtopf geguckt

Hin und wieder plaudern die Spezialitätenwirte aus dem Nähkästchen und verraten eines ihrer schmackhaften Rezepte. Probieren Sie doch mal eines aus, wenn Sie Lust darauf haben, regionale Spezialitäten nachzukochen!

Diese Rubrik wird ständig erweitert – öfters mal reinschauen!